Kennst du das? Dein Kind gibt sich in der Schule wirklich Mühe – und trotzdem klappt es mit dem Stillsitzen, dem Abschreiben von der Tafel oder dem Merken nicht so, wie gewünscht. Oder dein Kind wirkt in ungewohnten Situationen schnell unsicher, überfordert oder ungeschickt in der Bewegung. Viele Eltern kennen solche Momente – und die Frage, die meist folgt: Woran könnte das liegen?
Ein möglicher Baustein: frühkindliche Reflexe, die eigentlich längst „abgeschaltet" sein sollten, aber noch nachwirken. Mit der N-R-F Therapie schauen wir gemeinsam genau hin und unterstützen dein Kind mit gezielten Übungen dabei, diese Reflexe zu integrieren – für mehr Sicherheit in Bewegung, Wahrnehmung und Konzentration.
Die Reflexintegration bieten wir als Selbstzahlerleistung an.
Was sind frühkindliche Reflexe und warum sind sie wichtig?
Frühkindliche Reflexe sind angeborene, immer gleich ablaufende Bewegungsmuster, die bereits im Mutterleib oder kurz nach der Geburt angelegt und vom Hirnstamm gesteuert werden. Im Laufe des ersten Lebensjahres werden sie normalerweise Schritt für Schritt gehemmt, also durch reifere, bewusst steuerbare Bewegungen abgelöst. Dieser Prozess ist ein zentraler Baustein der kindlichen Gehirnreifung.
Verläuft dieser Reifungsprozess nicht vollständig, können einzelne Reflexe als sogenannte Restreaktionen bestehen bleiben. Je nach Ausprägung kann sich das im Alltag zeigen – etwa in der Sprache, der Motorik, der Konzentrationsfähigkeit oder im Lern- und Sozialverhalten. In solchen Fällen kann eine erweiterte Krankengymnastik mit gezielten Übungen zur Reflexintegration helfen, diese übersprungenen Entwicklungsschritte nachzuholen.
Wie läuft die Reflexintegration ab?
Reflexintegration setzt an einem frühen Punkt der kindlichen motorischen Entwicklung an. Mit gezielten Übungen zum Aufbau der Körperhaltung kann bereits ab einem Alter von 3 Jahren begonnen werden.
Schritt für Schritt holt dein Kind dabei Entwicklungsschritte nach, die zuvor ausgelassen wurden. So kann das Gehirn seine Entwicklungsbereiche vervollständigen, und dein Kind lernt, neue Bewegungsmuster bewusst und willkürlich anzusteuern.
Tatjana Bülles testet und integriert frühkindliche Reflexe im Rahmen der Reflexintegration bei Kindern.

Für welche Kinder eignet sich die Reflexintegration?
Die Krankengymnastik mit N-R-F-Ergänzung eignet sich besonders für Kinder mit:
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motorischer Unruhe
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Konzentrationsproblemen oder Lernschwierigkeiten
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Schwierigkeiten bei der sensorischen Integration
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Ängsten oder erhöhter Stressanfälligkeit
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Auffälligkeiten in der auditiven oder visuellen Wahrnehmung
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Problemen beim Lernen, z. B. beim Abschreiben von der Tafel oder beim Erlernen von Buchstaben und Zahlen
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Verhaltensauffälligkeiten
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Koordinationsproblemen
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Sprachentwicklungsstörungen
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Verzögerungen in der motorischen Entwicklung
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besonderem Förderbedarf, z. B. bei Autismus, ADHS oder allgemeinen Entwicklungsauffälligkeiten
Auch ohne eine dieser Auffälligkeiten kann eine Überprüfung der frühkindlichen Reflexe sinnvoll sein – zum Beispiel bei Kindern,
• die per Kaiserschnitt zur Welt kamen,
• deren Geburt mit Unterstützung erfolgte (z. B. Saugglocke oder Zange),
• die nicht gerobbt oder gekrabbelt sind.
Was die Reflexintegration bei deinem Kind bewirken kann:
• flexibleres Lernverhalten und bessere Konzentrationsfähigkeit
• mehr muskulärer Tonus und eine verbesserte Körperhaltung
• neue, bewusst steuerbare Bewegungsmuster
• eine unabhängige Kopfkontrolle
• Unterstützung einer optimalen Hirnentwicklung
• die Entwicklung effektiver neuronaler Verbindungen


