Wasser ist ein besonderer Lernraum: Ein Kind erlebt seinen eigenen Körper hier auf eine Art, die an Land gar nicht möglich ist. Wer früh und behutsam mit Wasser vertraut gemacht wird, verliert typische Ängste und geht später unbefangener an das eigentliche Schwimmenlernen heran.
Ertrinken gehört weltweit zu den häufigsten Todesursachen im Kindesalter. Um Wasserkompetenz zu erwerben, benötigt es Zeit und Geduld. Sicherheit im Wasser startet mit Vertrauen in das Element und in die eigenen Fertig- und Fähigkeiten. Der Weg zum Schwimmenlernen beginnt mit der Wassergewöhnung, geht dann über in die Selbstrettungstechniken und erst dann lernen die Kinder saubere Schwimmtechniken.
Wir begleiten Kinder vom Baby- bis ins Schulalter – mit einem Blick, der sich nicht auf ein Alter oder ein Thema beschränkt, sondern die ganze Entwicklung im Zusammenhang sieht.
Die Altersangaben sind Richtwerte. Entscheidend ist der Entwicklungsstand. Wenn du unsicher bist, welche Stufe passt, frag uns einfach.
Babys und Kleinkinder mit Bezugsperson: sich wohlfühlen, das Gesicht nass werden lassen, sich tragen lassen.
Erste eigenständige Bewegungen: gleiten, springen, einfache Tauchversuche, noch ohne Technik.
Alles, was es vor dem Schwimmenlernen braucht: Atmung, Tauchen, Wasserlage.
Die erste Schwimmart von Grund auf, bis zu den ersten freien Metern.
Ausdauer, Technik und Sicherheit im tiefen Wasser ausbauen.
Technik verfeinern, Strecken schwimmen, weitere Schwimmarten dazulernen.
Ziel ist Wasserkompetenz: die Fähigkeit, sich in einer unerwartet gefährlichen Situation im Wasser selbst zu helfen. Eine aufmerksame Beaufsichtigung durch Erwachsene bleibt auch danach unverzichtbar. Schwimmenkönnen verringert das Risiko, ersetzt Begleitung aber nicht.
Wirkst du entspannt und zuversichtlich, überträgt sich das unmittelbar auf dein Kind. Spürbare Anspannung oder eigene Angst verstärkt dagegen die Unsicherheit deines Kindes. Deshalb sind Bezugspersonen in den ersten Kursstufen aktiv mit dabei.
Pädagogisch und therapeutisch geschultes Personal begleitet jedes Kind nach seinem eigenen Entwicklungsstand, spielerisch und individuell, ohne Leistungsdruck.